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Das Leibniz-Gymnasium hat jetzt ein Schülerparlament

Neben dem Klimaschutz gibt es gerade in diesen Zeiten  noch ein weiteres Thema,  das  die junge Generation politisch  bewegt: Das Leben in einer Demokratie.  Das Leibniz-Gymnasium  St. Ingbert als UNESCO-Projektschule hat sich  diese beiden Felder ebenfalls  als  Schwerpunkte  gesetzt. Deshalb wurde im Herbst 2019 ein Schülerparlament aufgebaut. Nach mehr als einem Jahr, in dem man viel debattierte, Dinge kritisch hinterfragte und auch mitbestimmen wollte, blickt das Schülerparlament nun auf ein Jahr Arbeit zurück, in dem es viele Hindernisse zu überwinden galt, aber auch Erfolge verzeichnet werden konnten.  Im November 2019 gegründet, setzt sich das Schülerparlament aus  Delegierten  aller Klassen zusammen, die sich selbst eine Satzung gaben und eine feste Struktur für die Sitzungen aufbauten: Schon im Voraus werden die Vorschläge, die die einzelnen Klassen im Klassenrat besprochen haben, online gesammelt und eine Tagesordnung daraus erstellt. Am Anfang jeder Sitzung wird diese verlesen. Anschließend wird jeder Punkt in einer vorgegebenen Zeitspanne diskutiert und gegebenenfalls wird auch darüber abgestimmt. Dank der tatkräftigen Unterstützung der Schulleitung  konnte man  einmal im Monat tagen. Dabei überraschte besonders das große kreative Potential der Schüler*innen. Es wurden immer wieder neue Ideen eingereicht, wie der Schulalltag noch verbessert werden könnte. Anfang dieses Jahres bekam  das Projekt durch die Corona-Pandemie einen  Dämpfer. Trotzdem versuchte man, alternative Möglichkeiten wie Online-Sitzungen oder gar Open-Air-Sitzungen im Freien durchzuführen -  natürlich mit Maske und dem vorgeschriebenen Abstand.                                                                                                                                                               
Neben dem einen oder anderen ersten materiellen Erfolg  besteht jedoch nach Ansicht der Mitglieder der viel größere ideelle Erfolg darin, dass die Meinungen und Wünsche der Schüler*innen in allen Schulgremien viel präsenter geworden sind. Durch das Schülerparlament kann sich die ganze Schülerschaft viel besser mit klaren Vorschlägen äußern. Man hofft, dass auch in Zukunft noch vieles umgesetzt werden kann! Mit dem UNESCO-Schülerparlament soll nicht nur die Demokratie am Leibniz-Gymnasium gestärkt werden, sondern auch ein Bewusstsein für demokratische Prozesse im Leben nach der Schule geschaffen werden. Außerdem sehen die Mitglieder des Schülerparlaments  dieses Projekt auch als Vorbild und Mutmacher für andere Schulen, die Möglichkeiten der Schüler*innen-Partizipation noch weiter auszubauen.