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Schulentwicklung: Schulprogramm/Leitbild


Freiwillige Ganztagsgrundschule

Wir sind seit dem Schuljahr 2010/2011 eine "Freiwillige Ganztagsgrundschule``

Die Schule am Standort Rotenberg wurde in einigen Bereichen (Küche, Toiletten, etc. ...) umgebaut. An der Dependance „Am Homburg“ entstand ein Anbau für den Nachmittagsbereich mit einem neuen Gruppenraum (Speiseraum), einer Küche und sanitären Anlagen.

Das pädagogische Konzept wird in der Steuerungsgruppe (Schulleitung, Leiter des SPB, Lehrer, Eltern, Vertreter des Amtes für Kinder, Bildung und Kultur, Vertreter Caritas) zweimal im Schuljahr an beiden Standorten besprochen und bearbeitet.


Unsere Schule

Unsere Schule ist Lernort und Lebensraum für Kinder von großer Heterogenität in Bezug auf ihre familiäre, soziale, regionale und ethnische Herkunft sowie ihre individuellen Lern- und Leistungsdisposition.

Die besondere Aufgabe der Grundschule besteht dabei in der Entwicklung der Erkenntnis, dass Menschen und Kulturen in gleichberechtigter Weise nebeneinander und miteinander leben, dass wir voneinander lernen können und uns so gegenseitig bereichern. Interkulturelle Erziehung verlangt den Erwerb von elementaren Kenntnissen über den anderen, über seine Kultur und Religion, aber auch soziales Lernen, andere in ihrer Eigenart - also in ihrer Andersartigkeit - zu akzeptieren und auf sie zuzugehen.
Der tägliche Umgang miteinander gründet sich auf Wertschätzung, Toleranz und gegenseitige Achtung.

Die Ergebnisse der internationalen PISA-Studie zur Schulleistung haben gezeigt, dass der Bildungserfolg in Deutschland stark von der sozialen Herkunft abhängt. 
Daher müssen Schülerinnen und Schüler früh individuell gefördert und gestärkt werden
, damit die soziale Herkunft nicht länger wesentlicher Faktor für Bildungserfolg bleibt.


Stadtteilorientierung

Die Max-Ophüls- Grundschule Standort Rotenberg liegt im Zentrum von Saarbrücken und ermöglicht dadurch die häufige Nutzung verschiedener kultureller Einrichtungen im Nauwieser Viertel (Malbar, Kino 8 1/2) und der Stadt. KinoTheater, BüchereiZooGalerien und Museen sind bequem zu Fuß zu erreichen und werden bei Exkursionen und Unterrichtsgängen oft besucht.  
Der Förderverein der Schule betreibt beim jährlich stattfindenden Nauwieser-Viertelfest einen Stand, verkauft dort Speisen und Getränke und verbindet somit die Schule mit den Bewohnern des Viertels.

Auch die Dependance Am Homburg nutzt außerschulische Lernorte im Stadtteil, wie den Stadtwald oder  verschiedene Geschäfte (Kölle-Zoo, Der Zauberladen), um die Lebenswelt der Kinder zu entdecken und zu erweitern. An Schulfesten sind nicht nur die Eltern und Kinder der Schule eingeladen, sondern auch Anwohner im Wohngebiet herzlich willkommen.

Die Öffnung des Unterrichts nach innen und außen ist Bestandteil der Arbeit in der Schule.

 

Offene Schulkultur durch Kooperationspartner

Die  Schule ist nicht nur Lernort, sondern auch Teil der Lebenswirklichkeit unserer Schüler. Daher ist es uns wichtig, die Schule für diese Lebenswirklichkeit zu öffnen und mit zahlreichen Partnern zusammenzuarbeiten. Zum Einen kooperieren wir innerhalb der Schule eng mit allen Beteiligten, zum Anderen stehen wir auch mit Institutionen und Menschen außerhalb der Schule im regen Kontakt und Austausch.

Durch verschiedene externe Kooperationspartner können zum Beispiel professionell durchgeführte Arbeitsgemeinschaften eingerichtet werden.

Möglich wird das durch Spenden, den Förderverein und Elternbeiträge.

Durch die  Zusammenarbeit mit dem Deutschen Kinderschutz und dem Verein „ Pro Ehrenamt“ werden die Kinder durch Lese- und Lernpaten individuell unterstützt und gefördert.


Gesundheits - und Umweltbewusstsein

Gesundheitserziehung schließt in einem ganzheitlichen Verständnis das körperliche, geistige, seelische und soziale Wohlbefinden ein.

Gesundheitsbewusstes Verhalten baut auf einer positiven Lebensgrundstimmung auf und setzt Wissen um die eigene Gesundheit sowie die Bereitschaft zu einer gesunden Lebensführung voraus. Dabei ist immer das Vorbild von Lehrerinnen, Lehrern, Erziehern, Erzieherinnen und Eltern von entscheidender Bedeutung.

Sowohl im Schulalltag, als auch durch klassenübergreifende Projekte (Schulobstprogramm, gesundes Klassenfrühstück, Elterncafe) und durch wiederkehrende Aktionstage (Wandertage, Handballaktionstag, Schullaufmeisterschaften, Bundesjugendspiele, Bewegungswoche) tragen wir diesem Bewusstsein Rechnung.

Umwelterziehung legt den Grundstein für einen verantwortungsbewussten Umgang mit Umwelt und Natur. Die heimatliche Umgebung (Wildpark, Echelmeyerpark, etc. ...) wird so oft wie möglich zum Lernort. Durch diese Nähe können die Kinder Wertschätzung für die Natur und Sensibilität für ihre Gefährdungen entwickeln. Themen, wie Vermeidung und Entsorgung von Müll werden regelmäßig  im  Sachunterricht besprochen und diskutiert. In allen Klassen wird der Müll getrennt (Bio-, Plastik- und Restmüll) und alle Personen des Schullebens achten gemeinsam auf ein sauberes Schulumfeld.


Zusammenarbeit und Unterrichtsgestaltung

Die Türen der Schule werden um 7:45 Uhr geöffnet, der Unterricht beginnt um 8:00 Uhr und endet frühestens um 12:35 Uhr (verlässliche Grundschule).

Um einen verlässlichen pädagogischen Bezug zu bieten, streben wir an, dass eine Klasse vom ersten bis zum vierten Schuljahr von einer Lehrperson geführt wird.

Die Lehrerinnen und Lehrer pflegen eine gute kollegiale Zusammenarbeit und unterstützen sich in ihrer pädagogischen Arbeit. So arbeiten die Lehrpersonen einer Jahrgangsstufe im Team zusammen, treffen sich regelmäßig zu Teamsitzungen, in denen sie sich austauschen, beraten und vielfältige Unterrichtsmaterialien erarbeiten.

Nach Möglichkeit werden Unterrichtsthemen parallel angeboten, die Leistungsnachweise sind abgestimmt und mindestens einmal pro Halbjahr und Unterrichtsfach (Mathe/Deutsch) wird eine Vergleichsarbeit geschrieben.

Die Individualisierung des Unterrichts hat an unserer Schule einen großen Stellenwert. Wir berücksichtigen im Unterricht die unterschiedlichen Bedürfnisse und Ansprüche der Kinder, so dass jedes Kind hinsichtlich seiner Stärken und Schwächen gefördert wird. Entdeckend-problemlösendes Lernen und Formen des offenen Unterrichts fördern besonders die Eigenaktivität und die Bereitschaft der Kinder, die Verantwortung für ihr Lernen immer mehr selbst zu übernehmen. Dabei bedienen wir uns aus einer Vielfalt an Medien und setzen diese gezielt im Unterricht ein, vom Bilderbuch bis hin zum Einsatz des Computers.

Auch für schulisches Lernen gilt, dass Lerninhalte besser verstanden und behalten werden, wenn sie emotional ansprechend sind, in lebensnahe Zusammenhänge eingebettet sind und für das gegenwärtige und zukünftige Leben bedeutsam erscheinen. Das Betrachten aus unterschiedlichen Perspektiven und das Erkennen von Zusammenhängen können vernetztes Denken bereits in der Grundschule anbahnen.

In einem kind- und zeitgemäßen Unterricht hat neben der Individualisierung auch das gemeinsame soziale Lernen eine sehr große Bedeutung. Im Unterricht während Gruppenarbeiten und/oder  bei klassenübergreifenden Projekten tauschen die Kinder z. B. Kenntnisse und Meinungen aus, lassen andere Meinungen zu und ordnen eigene Interessen dem gemeinsamen Anliegen unter. Damit erfahren sie nicht nur, wie bereichernd das Miteinander- und Voneinanderlernen sein kann, sondern entwickeln aktiv ihre soziale Kompetenz weiter.

Soziale Kompetenz heißt an unserer Schule auch ein gewaltfreies Miteinander und ein respektvoller Umgang untereinander. Ein wichtiger Baustein dafür  ist die Ausbildung der Schülermediatoren, die in jedem Schuljahr (in den 3. Klassen) stattfindet. Dabei werden gemeinsam mit dem Schoolworker, einem diplomierten Sozialpädagogen, Strategien zur Streitschlichtung vermittelt und diese aktiv in den Hofpausen (Pausenengel) eingesetzt.

 

Inklusion

Unsere Schule ist geprägt von der Vielfalt der Kinder bezüglich ihrer Herkunft, ihrer Sprache, ihrer Interessen und Begabungen.

Seit August 2014/15 unterrichten wir an unserer Schule inklusiv, d.h. jedes Kind wird nach seinen individuellen Voraussetzungen gefördert und gefordert. Dabei unterstützen uns derzeit zwei Förderschullehrerinnen und andere Kooperationspartner, wie eine Sprachförderlehrerin, mehrere Eingliederungshilfen und auch die Beratungsstelle Hochbegabung „IQ XXL“.

In den letzten Jahren haben wir auch an der Verbesserung der räumlichen Situation gearbeitet. So ist z.B. am Hauptstandort ein Förderraum für Kleingruppen entstanden und zwei Klassenräume wurden mit Schallschutzdecken ausgestattet.

Seit dem Schuljahr 2018/19 nimmt unsere Schule aktiv am „Schulhund-Projekt“ teil und hat mit der Hündin Floki zweimal pro Woche ein neues Mitglied im Schulteam.