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AG:       KUNST trifft MATHEMATIK

Ziel der AG  ist die Erstellung großformatiger farbenfroher Kunstwerke bei denen geometrische Formen im Vordergrund stehen.

Gearbeitet wird mit Acrylfarben auf Leinwand.

Es werden Beispiele vorgestellt, an denen man sich orientieren kann bzw. die man nach eigenen Ideen abwandeln und umgestalten kann. Der eigenen Kreativität werden keine Grenzen gesetzt.

Im Vordergrund steht die Freude am Malen.

Eventuell kann im nächsten Schuljahr versucht werden, direkt auf der Wand zu malen.

Beispiele von bereits entstandenen Kunstwerken können sich alle interessierten Schülerinnen und Schüler an den Wänden des Treppenaufgangs zum Oberstufenflur und an den Wänden des Oberstufenflures ansehen.

In der Saarbrücker Zeitung ist der unten angehängte Artikel über die AG erschienen, man findet ihn auch online.

Mit Mathematik der Kunst Formen geben

Projekt an der Gemeinschaftsschule Marpingen geht in die dritte Runde

Von red, 02.07.2015 00:00

 

Sabrina Schlick und Markus Schirra gehen bei ihren Werken auf unterschiedliche Weise vor. Foto: Schule/Mörsdorf Foto: Schule/Mörsdorf 

Das Schulfach Mathematik wird hier in einem ganz anderen Licht gesehen: Sechs Schülerinnen und Schüler entwerfen geometrisch geformte, großformatige Kunstwerke, die die Schule verschönern sollen. 

Mathematik trifft Kunst – so der Titel eines Projekts an der Gemeinschaftsschule Marpingen. Was sich auf den ersten Blick ausschließen mag, eröffnet auf den zweiten ganz neue Perspektiven. „Bereits in der Antike, in Mitteleuropa spätestens seit der Gotik, wird die Mathematik bewusst eingesetzt, um ästhetische Meisterwerke zu schaffen“, erklärt Susanne Müller-Huwig, Mathematiklehrerin an der Gemeinschaftsschule Marpingen.

Die Mathematik sei eine wunderbare Lehrerin für die Kunst, die Gedanken zu ordnen, Unsinn zu beseitigen und Klarheit zu schaffen, lehrte der bekannte französische Künstler und Wissenschaftler Jean Henri Fabre. Ganz in diesem Sinne entstehen seit zwei Jahren in einem auserlesenen Schülerkreis geometrische großformatige Kunstwerke, die mit Form- und Farbkontrasten spielen und eine erstaunliche Wirkung erzielen. Während eines Südfrankreich-Urlaubs, erzählt Müller-Huwig, besuchte sie auch das Vasarely-Museum in Aix-en-Provence und war beeindruckt von der Verbindung von Kunst und Geometrie. Vor zwei Jahren sei ihr die Idee gekommen, auch in ihrer Schule nach mathematischen Regeln „Kunst für alle“, wie es Vasarely bezeichnete, herzustellen und im öffentlichen Raum für alle zugänglich zu machen. Ziel war die Verschönerung der Schule, aber auch einen anderen Zugang zum oft ungeliebten Fach Mathematik zu eröffnen.

Erstmals bearbeiteten im Schuljahr 2013/14 rund zehn Schüler unter ihrer Anleitung Leinwände nach dem Vorbild des französischen Künstlers. In diesem Schuljahr wurden dann die Motive erweitert, die jungen Leute suchten nach individuellen Motiven und Farbkompositionen. Für Sabrina Schlick (9c) ist vor allem das Spiel mit harmonischen Farbwirkungen interessant. Ihr Mitschüler Markus Schirra (10a) mag es dagegen kontrastreicher. „Für mich ist der Farbkontrast wichtig. Allerdings braucht man für dessen Wirkung auch klare geometrische Formen.“ So bilden Quadrate, Recht- und Dreiecke sowie Kreise das Grundgerüst aller geschaffenen Kunstwerke.

Kunst für alle

Im aktuellen Schuljahr unterstützen in ihrer Freizeit neben Markus und Sabrina auch Julie Dupre (10d), Nikolaus Morsch (9c), Chiara Hoffmann (8d) und Lea Fickinger (9c) das Projekt und entwerfen, zeichnen und gestalten Kunstwerke, die in Fluren, Klassenzimmern und in der Aula der Gemeinschaftsschule präsentiert werden. So ist Kunst – ganz im Sinne Vasarelys – für alle zugänglich, erfüllt dekorative Zwecke, regt aber auch zum Betrachten und Reflektieren an.

In Planung ist, dass künftig Wände innerhalb der Schule direkt bemalt werden. Die Wirkung ausgedehnter Wandgemälde sei noch beeindruckender und unmittelbarer. Und ausgeschlossen ist es nicht, auch an der Außenfassade zu experimentieren. So werde die Arbeit der Schülerinnen und Schüler noch präsenter, Kunst öffentlicher und die Schule um viele Anregungen reicher.