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Mathe mal anders

Marpinger Schüler treten am internationalen Mathewettbewerb „Mathématiques sans Frontières“ an – und schlagen sich hervorragend

Mathématiques sans Frontières – Mathematik grenzenlos. Initiiert von der Inspection Pédagogique Régionale de Strasbourg hat sich der Mathematikwettbewerb vom Elsass aus über ganz Europa ausgeweitet. Beim diesjährigen Haupttermin nahmen auch rund 100 Schülerinnen und Schüler de Stufen 10 und 11 der Gemeinschaftsschule Marpingen teil. Zeitgleich mit ihren Mitstreitern aus zahlreichen Ländern der EU stellten sie sich am 6. Februar der mathematischen Herausforderung – und erzielten einen großen Erfolg. Bei 80 teilnehmenden Klassen von 30 Gymnasien und lediglich zwei Gemeinschaftsschulen im Saarland kamen alle teilnehmenden Gruppen der Marpinger Oberstufe ins obere Drittel, die Klasse 11b erzielte sogar Platz 8. Eine wunderbarer Erfolg, der beweist, dass Mathe kein „Angstfach“ zu sein braucht und dass die Gemeinschaftsschule Marpingen auf einen guten Weg ist, den Wettbewerb mit Gymnasien nicht zu scheuen braucht.
Ziel von „Mathématiques sans Frontières“ ist es, im Rahmen eines Wettbewerbs Schülerinnen und Schüler zu motivieren, sich mit mathematischen Problemen auseinanderzusetzen, und Interesse für das Fach Mathematik zu wecken. Und dies gelang in Marpingen ganz eindeutig: Mit Begeisterung gingen die jungen Erwachsenen an die Arbeit. Es galt, verschiedene mathematische Aufgabenfelder zu bearbeiten, wobei die Lösung in Arbeitsgruppen zu erarbeiten war. Das förderte zum einen die Kooperation untereinander, zum anderen aber auch die Kreativität, unterschiedliche Lösungsansätze und -wege zu entwickeln. Taschenrechner, Formelsammlungen, Zeichengeräte und Wörterbücher waren gefragt, auch Schere und Klebstoff kamen zum Einsatz. Denn zur Lösung der zum Teil in vier Fremdsprachen verfassten Aufgaben war Flexibilität gefragt. Gelegentlich musste zuerst ein Papiermodell gebastelt werden, um das mathematische Problem zu veranschaulichen. Die Lösung zweier Aufgaben war in einer Fremdsprache zu verfassen; geometrische Figuren und Kurven waren zu zeichnen und unterschiedliche Berechnungen anzustellen. Konzentriert, zum Teil kontrovers, auf jeden Fall aber engagiert gingen alle zur Sache und hoffen nun, einen der begehrten Preise zu gewinnen, die für die besten Arbeiten auf Klassenebene vergeben werden. Mit „Mathématiques sans Frontières“ gelingt es, die Distanz zum oft wenig geliebten Fach Mathe abzubauen. Die Teamarbeit ermöglicht es, alle in den Lösungsprozess einzubinden. Gemeinsam und mit Freude lernt es sich bekanntlich leichter und erfolgreicher – das gilt auch und gerade für die Mathematik.