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Kursfahrt nach Barcelona

Herbstferien mal anders - mit der Schule ab nach Barcelona

Atemberaubende Architektur, leckere Tapas und schwindelerregende Höhe – Am Ende der Herbstferien ging es fĂĽr unseren 13er-Spanischkurs von Frau Heintz erstmals nach Barcelona, um dort nicht nur die spanische Kultur kennenzulernen, sondern auch die erlernte Sprache anzuwenden. 

Mit einer Gruppe von 16 SchĂĽlern, Frau Heintz und Frau Bauer wurde es fĂĽr sechs Tage unser Ziel, die Stadt am Mittelmeer besser kennen- und lieben zu lernen.

So startete unser Programm mit einer Modernisme- und GaudĂ­-FĂĽhrung durch die StraĂźen Barcelonas. Hierbei sahen wir die sonderbarsten und zugleich faszinierendsten Gebäude und bekamen einen Blick fĂĽr die Merkmale des Baustils. Besser hätte ein erster Eindruck der Stadt wohl nicht sein können. Obwohl – der Blick von oben war auch nicht schlecht, denn kurz darauf traten wir die Fahrt zum Berg MontjuĂŻc an und genossen auf 173 Meter Höhen den Ausblick auf die Stadt und das Meer. Der RĂĽckweg wurde abenteuerlich, in schwindelerregender Höhe schwebten wir mit einer Seilbahn vom  MontjuĂŻc quer ĂĽber den Hafen bis zum Strand. Doch zuvor sollten noch einmal die Spanischkenntnisse getestet werden, und wir SchĂĽler kauften die Tickets fĂĽr die Bahnfahrt. Solche Aufgaben zogen sich durch die gesamte Kursfahrt und gab es auch ab und zu ein Stocken, verständigen konnten wir uns immer.

In einer Diskothek lernte unser Kurs das spanische Nachtleben kennen, bevor es am nächsten Tag zum Mercat de la Boqueria ging, einer Markthalle, die fast ausschließlich von Spaniern selbst besucht wird. Die Aufgabe lautete „¡Organizad una buena merienda para el curso!“, also ein Mittagessen für den Kurs zusammen zu stellen. Von Paella über Churros bis hin zu Oliven gab es auf dem Markt alles und manch einer versuchte sich an den kuriosesten Köstlichkeiten. Nach einem erfolgreichen Picknick mit unseren Marktausbeuten, trieb es uns dann Richtung Hafen, ins „L’Aquàrium“, eines der größten Schauaquarien Europas. Farbenfroh wurde es am Abend auf dem Placa d’Espanya. Hier sahen wir die Wasserspiele des Font Màgica (magischer Brunnen), große Fontänen, mit Musik untermalt und einer Atmosphäre, die tatsächlich magisch schien.

Der Sonntag stand ganz im Zeichen des Glaubens, denn wir besuchten gleich zwei Kirchen. In „La Catedral“ nahm unser Kurs an einem spanischen Gottesdienst teil, bei dem wir erstaunlich viele Parallelen zu dem Deutschen finden konnten, während es am Nachtmittag in die berühmte „Sagrada Familia“ ging. Die Arbeiten an der Basilika starteten bereits 1882 und sind heute noch am Laufen. Doch trotzdem lässt diese Wahrzeichen Barcelonas den Atem stocken. Antoni Gaudí schuf wirklich ein atemberaubendes und wunderschönes Bauwerk, das uns alle verzauberte und ein Highlight der Fahrt darstellte. Bei einem spontanen Flashmob am Abend zeigten wir, dass auch Deutsche tanzen können und ließen den Tag erneut am Placa d’Espanya ausklingen.

Montags drehte sich das Programm unserer Studienfahrt dann nochmal um Gaudí, erklommen wir doch unzählige Stufen hinauf zum Parque Güell. Wiederholt stießen wir auf eine tolle Architektur und genossen die Aussicht auf die Stadt, bevor manch mutiger Spanischschüler sich dann bei 18° Grad ins Mittelmeer stürzte. Mit dem für Spanien typischen Sangria, natürlich in der Landessprache bestellt, saßen wir an unserem letzten Abend noch lange beisammen, bevor wir uns nach sechs tollen Tagen in Barcelona schweren Herzens von der Stadt verabschieden mussten.