Sie sind hier: Neuigkeiten > 

Neuigkeiten

News

Projekt „Konflikte lösen“

Ein Projekt für ein besseres Miteinander

Am Freitag, den 29.03.2019 hatten wir mit Frau Lebeck, unserer Schoolworkerin, das Projekt „Konflikte lösen“. Da es in unserer Jahrgangsstufe immer wieder zu kleinen Auseinandersetzungen kommt und wir manchmal Streit haben, lernten wir an diesem Tag, wie man Streit und Konflikte besser lösen kann.

Man kann Streit lösen, indem man den Streit ohne Gewalt klärt und sich jemanden sucht, der als „Streitschlichter“ unterstützt. In diesem Fall können wir uns an unsere Schülermediatoren wenden, die in solchen Situationen helfen können.

Um Konflikte zu verstehen, muss man lernen, sich in andere Menschen zu versetzen. Wir machten dazu ein Spiel, um zu sehen wie es verschiedenen Personen innerlich gehen kann und auch um herauszufinden, dass es sehr schwer ist, einer einzelnen Person die Schuld zu zuweisen.

Ebenso lernten wir die „Eisbergmethode“ kennen. Diese zeigte uns, dass man nur die Spitze des Ganzen sieht, aber nie das Ganze, genauso wie das bei uns Menschen ist. Wir sehen nur die äußere Reaktion, aber nicht, warum der Mensch in diesem Moment so handelt. Wenn wir wissen wollen, wie es einem geht, dann fragen wir nach. Dadurch kann Streit in einem ersten Schritt viel besser geklärt werden.

Wie kann man andere verstehen? Das war eine der nächsten Fragen, mit der wir uns beschäftigten, damit wir auch lernen, die Konsequenzen bewusst wahrzunehmen und zu verstehen. Wenn man zum Beispiel „Mist baut“ und bestraft wird, ist das eine Konsequenz. Aber es ist wichtig, dass man versteht, warum man bestraft wurde und was an dem Verhalten falsch war, sonst kann man es nicht ändern.

Einen weiteren Test machte Frau Lebeck mit Sarah, meiner Mitschülerin. Es ging darum zu verstehen, dass etwas zu zerstören oder jemanden nur so aus Spaß zu schlagen, kein Spaß ist. Sarah und Frau Lebeck standen sich gegenüber und ihre Handys lagen auf dem Boden. Frau Lebeck meinte: „Komm wir springen auf unser Handy! Nur so aus Spaß!“. Wir besprachen verschiedene Möglichkeiten, und Frau Lebeck versuchte uns zu überzeugen, dass es ja nur Spaß sei, egal was passiert. Sie würden es nur aus Spaß machen. Daraus lernten wir, dass selbst wenn man einen Gegenstand zerstört, aus Spaß, dass das kein Spaß ist. Generell ist es sehr einfach zu sagen, das war ja nur Spaß, aber man sollte sich vorher Gedanken über die Konsequenz machen, ob es jetzt „nur“ ein Gegenstand ist, oder ob man jemanden körperlich oder seelisch verletzt. Das ist kein Spaß und sollte es auch nicht sein.

Die „Win-Win-Methode“ soll uns dabei helfen, eine Lösung für Streitereien zu finden, mit der alle Beteiligten zufrieden sind und diese auch akzeptieren. Es soll so sein, dass alle Betroffenen als Gewinner aus der Situation hervorgehen.

Die einzelnen Schritte, um Konflikte besser zu lösen, haben wir dann noch einmal zusammengefasst (siehe Foto).

Meiner Klasse 5.2 hat dieses Projekt sehr gut gefallen und wir versuchen unsere Streitigkeiten mit Hilfe der gelernten Inhalte (Eisbergmethode, win-win-Methode) zu lösen oder uns Hilfe zu suchen, zum Beispiel bei unseren Schulmediatoren.

Vielen Dank an Frau Lebeck

Emely Wasser, Klasse 5.2