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Schule an der Waldwies zu Besuch bei den Fordwerken

Vorletzte Woche haben Schüler der Jahrgangsstufe 8 die Fordwerke Saarlouis besichtigt und haben eine Menge Eindrücke gewonnen, von denen sie hier berichten möchten:

Das Fordwerk in Saarlouis ist eines von 60 Werken, die es auf der ganzen Welt gibt. Pro Tag werden in Saarlouis circa 1150 Autos produziert, weltweit sind es etwa 17000 Autos. Weltweit werden verschiedene Autos hergestellt. In Saarlouis wird nur der Ford Focus gebaut. Man kann bei den Fordwerken drei verschiedene Ausbildungen absolvieren: Kraftfahrzeugmechatroniker/in, Industriemechatroniker/in und Elektroniker für Automatisierungstechnik. Die Ausbildung dauert 4 Jahre. Zurzeit sind 35 Auszubildende beschäftigt. Das Unternehmen legt sehr viel Wert auf das Einhalten der Regeln und der zu benutzenden Wege im Werk. Dadurch konnte man die Anzahl der Arbeitsunfälle von 243 auf 63 senken. Das erste Auto, das in Saarlouis produziert wurde, war ein Ford Escort. Er lief am 16.01.1970 vom Band. Wie jedes Unternehmen muss auch die Fordwerke in Saarlouis viel Geld für Investitionen ausgeben. Seit kurzem gibt es eine Lasergarage, die 8,1 Millionen Euro wert ist. Die Autos werden fast alle mit Maschinen hergestellt. Die Mitarbeiter müssen die Maschinen richtig einstellen und die verschiedenen Teile verpacken. Es werden pro Tag 800 Tonnen Blech benutzt. Die Belche, die nicht mehr benötigt werden, werden bei der Dillinger und Völklinger Hütte entsorgt. In einem bestimmten Raum wird das Blech durch einen 40m langen Ofen erhitzt, bis das Blech ca. 1000°C heiß ist. Danach ist es 3-mal fester als Stahl und es kann nur noch mit einem Laser zerschnitten werden. Die Fordwerke benötigen viel Kunststoff, die mit Lastwagen geliefert werden. Sie brauchen 18 Tonnen pro Tag. Der Ford Focus benötigt 4000 Teile für den Innenausbau und es sind 3km Kabel im Auto verbaut. Wenn man an der Linie, an der die einzelnen Autoteile verbaut werden ein Problem hat, drückt man einen Knopf und ein Mitarbeiter kommt zur Hilfe. Zum Schluss werden die Reifen an das Auto angeschraubt, das Ford Focus Zeichen auf der Motorhaube befestigt, getankt und der Motor wird gestartet. Die Hälfte der Autos werden mit der Eisenbahn an den Käufer geliefert und 50% mit den Lastwagen. Die Autos werden für mehr als 80 Nationen gebaut. Auf dem Gelände gibt es eine eigene Feuerwehr und ein eigenes kleines Krankenhaus.

Das war ein interessanter und informativer Vormittag. Vielleicht arbeitet ja mal einer von uns dort.

Lara Heckmann, Angelina Brust, Mateo Schulze, Lukas Hubertus, Klasse 8.1