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35 JAHRE SCHULPARTNERSCHAFT

35 JAHRE SCHULPARTNERSCHAFT


Schule am Warndtwald Überherrn       Collège François Rabelais L’Hôpital


Workshop und Konzert mit dem Rapduo ZWEIERPASCH

Die grenznahe Lage der Partnerschulen und der bilinguale Zug unserer Schule machen eine intensive interkulturelle Zusammenarbeit seit nunmehr 35 Jahren möglich. Gemeinsame binationale Tage und Wochen, berufsorientierte Tandempraktika sowie deutsch-französische Kunst- und Buchprojekte kennzeichnen diese produktive und kreative Partnerschaft.
Um die entstandene Freundschaft zwischen beiden Schulen nun auch in Worte zu packen, haben wir uns entschlossen mit dem deutsch-französischen Rapduo Zweierpasch (http://zweierpasch.blogspot.com) in einem Workshop einen gemeinsamen zweisprachigen Partnerschaftssong zu erschaffen. „Zweierpasch“, das sind die Zwilllingsbrüder Till und Felix Neumann, die mit 5 Ensemblemitgliedern zusammen für deutsch-französischen HipHop zu den Themen Toleranz, Weltoffenheit und Völkerverständigung stehen.
Nachdem die Jungs von Zweierpasch den deutschen und französischen Schülerinnen und Schülern sich und ihren Song „Frontalier“ vorgestellt hatten, ging es zur Ideenfindung. Was soll nur alles in den Partnerschaftssong rein? Schnell standen die Begriffe Freundschaft – l’amitié – Grenze – frontière – Warndtwald und L’Hôpital an der Tafel. Dann musste gereimt werden und dabei bewiesen die Wokshopteilnehmer und –teilnehmerinnen, dass sie wirklich kreative Köpfe waren. Zu frontière passte barrière und zu Grenze passte z.B. glänzen oder dancen. Mit dem Beat zu „Frontalier“ im Hintergrund texten alle fleißig in ihren Gruppen an Refrain und Strophen. Nach einer kurzen Vorstellung der Gruppenergebnisse einigte man sich auf folgenden Refrain:
"Wir überschreiten Grenzen, grenzenlos über Grenzen, um zu dancen und zusammen zu glänzen. Grenzgänger, von Überherrn nach L'Hôpital, on n' veut plus la guerre, on dépasse les frontières"
Passend dazu wurde nun von jeder Gruppe eine Strophe ausgewählt und dann ging es ans Üben. Die Uraufführung fand noch am gleichen Tag in der 7 Stunden vor einem gespannten Publikum in der Turnhalle statt. Doch es war nicht nur ein Vortrag des erarbeiteten Songs. Mit dem Liedtext des Refrains ausgestattet wurde das anwesende Publikum miteingebunden und rappte munter mit. Im Anschluss gab es von Zweierpasch ein kleines Konzert mit Liedern ihres neuen Albums „Un peu d’amour“ bevor unsere Freunde aus Frankreich den Heimweg antraten. Diese einzigartige Erfahrung wird bestimmt noch lange in den Köpfen der Schülerinnen und Schüler sowie ihrer Austauschpartner bleiben.
Ermöglicht wurde diese Veranstaltung durch die finanzielle Unterstützung aus Mitteln des Projekts La chanson à l’école, des Projektes KULTUR leben!, des Förderkreis Partnerschaft Überherrn e.V. und des Europaministeriums.
Nadine Weber, Beauftragte für den Bilingualen Zug

Gedenkfeier in L’Hôpital anlässlich des 100. Jahrestages des Ende des 1. Weltkrieges mit Teilnahme der bilingualen Klasse 9.3 unserer Schule

SchülerInnen der Partnerschulen „Schule am Warndtwald Überherrn“ und „Collège François Rabelais L’Hôpital“ wurden am Sonntag den 11. November eingeladen gemeinsam an der Jubiläumsfeier zum Ende des 1. Weltkrieges, die am monuments aux morts in L’Hôpital stattfand, teilzunehmen.

Die bilinguale Klasse 9.3B hat zusammen mit ihrer Partnerklasse 3ème aus L‘Hôpital und den beiden Lehrerinnen Nadine Weber und Stéphanie Menthon an ihrem binationalen Tag ihre Beiträge für die Friedensfeier vorbereitet. So entschied man sich dazu das Gedicht „Dann gibt es nur eins“ von Wolfgang Borchert abwechselnd in beiden Sprachen vorzutragen.

Borchert fordert in seinem Werk seine Mitmenschen auf, die Teilnahme an künftigen Kriegen zu verweigern. Wenn also einer kommt und sagt: „Ziehe in den Krieg“, dann sage „NEIN“. Der deutsche Schriftsteller Wolfgang Borchert hat den Text wenige Tage vor seinem Tod noch in Erinnerung an die Schrecken des 2. Weltkriegs im Jahre 1947 geschrieben. Dieser Prosatext ist zu sehen als sein Manifest gegen den Krieg.

Um dies zu unterstreichen wurden am binationalen Tag mit Unterstützung der Kunstlehrerin Silke Grabowski-Kirst die Schlagworte des Gedichtes kunstvoll auf Plakate geschrieben.

Nach den einleitenden Worten der französischen Schulleiterin Rebh Loutfi und unseres Schulleiters Christian Konrad war es so weit: die Strophen des Gedichts wurden abwechselnd in beiden Sprachen präsentiert und um das Verständnis zu sichern wurden die Schilder mit den Schlüsselworten in der jeweilig anderen Sprache hochgehalten. Die kräftigen Zwischenrufe „Dis non!“ und „Sag nein!“ unterstrichen die Ablehnung gegenüber dem Krieg.

Zusätzlich übte man während des Austauschtages die europäische Hymne „Freude schöner Götterfunken – Ode à la joie“ in beiden Sprachen ein, die man auf der Gedenkfeier in L’Hôpital mit musikalischer Unterstützung des französischen Musiklehrers und des Chors des Collège François Rabelais zweisprachig vortrug. Währenddessen wurde von den Schülern ein Flyer verteilt, indem sich sowohl das Gedicht von Wolfgang Borchert als auch die Gedenkworte der beiden Schulleiter befanden.

Anschließend zog der Festzug durch die Straßen von L’Hôpital bis zur Salle Detemple, in der man den Vormittag gemütlich bei Speis und Trank ausklingen ließ.

Von dieser Seite ein großes Dankeschön an die Klasse 9.3B und ihre Partnerklasse 3ème von Frau Menthon, die einen tollen Beitrag zur Gedenkfeier leisteten!

 

Nadine Weber, Klassenlehrerin 9.3B

 

 

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