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Binationaler Tag der Klasse 9.3B im Robert Schumann Haus, Scy-Chazelles: Eine Reise zu den Wurzeln Europas

Am Dienstag, den 21. Mai ging es für die Klasse 9.3B zusammen mit ihrer Austauschklasse des Collège F. Rabelais und ihren Lehrerinnen Frau Weber und Frau Grabowski-Kirst im Rahmen eines binationalen Tages ins „Maison Robert Schuman“ nach Scy Chazelles.

Dort angekommen ging es zuerst in das Wohnhaus Robert Schumanns, in dem er im Laufe der 1950er Jahre einen kühnen Plan entwickelte, der den Lauf der Geschichte ändern sollte. Zusammen mit anderen europäischen Staatsmännern hat er die Bedingungen für einen dauerhaften Frieden in Europa geschaffen, denn mit der Gründung der Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl legte der als „Vater Europas“ geltende Schumann den Grundstein für den Binnenmarkt und die Europäische Union.

Nach der Besichtigung der Wohnräume im Rahmen einer bilingualen Führung, ging es ins Museum, das den SchülerInnen den Europäischen Integrationsprozess in Bildern und Texten noch einmal verdeutlichte. Daran schloss sich die erste, wettbewerbsorientierte Workshopphase an, bei der die SchülerInnen im Rahmen eines Jeopardy-Spiels ihr schon erlangtes Wissen zu den Institutionen, Ländern und Besonderheiten Europas unter Beweis stellen konnten.

In einer anschließenden zweiten Workshopphase mussten die SchülerInnen nun im wunderschönen Garten des Robert Schumann Hauses ihre geographischen Kenntnisse unter Beweis stellen indem sie ein Europa-Puzzle fertigstellten und diesem anschließend Ländernamen, Hauptstädte und landestypische Besonderheiten zuordneten.

Für die bilinguale Klasse 9.3B war dies der letzte gemeinsame Ausflug im Rahmen der zahlreichen Aktivitäten des bilingualen Zweiges (z.B. binationale Woche mit smart & CenterParcs Les Trois forêts, Deutsch-französischer Entdeckungstag bei der Firma Nordgetreide uvm.), da uns zu Schuljahresende ein Teil der Klasse mit erfolgreich bestandenem Hauptschulabschluss verlässt.

Nadine Weber

Klassenlehrerin 9.3 bilingual & Beauftragte für den bilingualen Zug

Binationaler Tag der 8.3B an den Étang de Lindre

Am 16. April machte sich die Klasse 8.3B mit ihren Lehrern Nadine Weber und Sebastian Hoffmann auf den Weg zu ihrem binationalen Tag in Frankreich. Über einen kurzen Stop in l’Hôpital, wo die Partnerschüler eingeladen wurden, ging es mit dem Bus an das Ufer des Étang de Lindre, ganz in der Nähe der französischen Stadt Dieuze.

Der Étang de Lindre ist ein mehr als 6 km² großer See im Département Moselle, eingebettet in die etwa tausend Hektar große Domaine de Lindre, zu der noch weitere zwölf Seen gehören. In einer kurzen Einführung durch unseren Experten Cédric wurde den Schülern der Étang de Lindre als Rückzugsgebiet für eine besonders vielfältige Fauna und Flora erläutert (248 Vogelarten, 11 Amphibienarten, 19 geschützte Pflanzen, 4 Reptilienarten und eine Vielzahl an Süßwasserfischen).

Anschließend besuchten wir den Ausstellungspavillon, in dem die Schüler in binationalen Gruppen in das „Herz des Étang de Lindre“ abtauchten und dort eine kleine Rallye durchliefen. Zu Beginn passierte man einen „Seegrasvorhang“ aus Stoff wodurch man in eine wunderschön nachgebaute Unterwasserlandschaft gelangte. Von der Decke hängende Seegrasgirlanden zeigten einem den Weg von Infotafel zu Infotafel, Sitzsäcke in den verschiedensten Blautönen symbolisierten das Wasser. Der Blick nach oben ging auf die Unterseite von Seerosenblätter, so dass man den Eindruck hatte, dass man sich wirklich am Seegrund des Étang de Lindre befand. Durch Projektionen stand man auch plötzlich Auge in Auge mit einem riesigen Fisch.

Nach dieser anstrengenden Informationssuche ging es anschließen für unsere deutsch-französische Schülertruppe raus in die Natur zum Geocachen. Das ist eine GPS- gesteuerte Schnitzeljagd, bei der die Schüler mithilfe von GPS-Geräten in Gruppen jeweils 3 versteckte Dosen, sogenannte „caches“ finden mussten. In diesen Caches befanden sich Stichpunktzettel, mit denen man am Ende einen deutsch-französischen Lückentext füllen musste.

Schlussendlich muss man sagen, dass dieser binationale Tag ein schönes Wiedersehen nach unserer binationalen Woche im Februar war und man gemerkt hat, dass es den Schülern durch diese deutsch-französischen Treffen immer leichter fällt sich in der Sprache des jeweiligen Partnerlandes zu unterhalten.

 

Nadine Weber, Klassenlehrerin 8.3B

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